Kürbissuppe mit Kokosmilch - vegane Ernährung


Der Herbst kommt und damit auch der Kürbis. Als Kind wusste ich gar nicht, dass der Kürbis auch im Kochtopf landen kann. Erst als junge Erwachsene habe ich erstmals ein Gericht mit Kürbis probiert. "Schuld" daran war der damalige Freud meiner Schwester. Der kochte gerne und der kochte gerne mal etwas, was bei anderen nicht auf den Tisch kam. Mit dem Aufräumen der Küche hatte er es allerdings nicht so. Nur so am Rande bemerkt. Aber das war im Haushalt meiner Schwester auch nicht mein Job und deshalb konnte ich mich ganz entspannt dem Genuss des Gerichtes mit Kürbis widmen.

Der Mann ist lange Geschichte. Das Kochbuch für vegetarische Gerichte, welches ich mir in der damaligen Zeit angeschafft habe, nutze ich heute eher selten. Aber Kürbis befindet sich bis heute in meinem "Herbst - Speiseplan". Vorzugsweise als Suppe, und die dann gerne in verschiedenen Varianten.



Heute gibt es eine simple Kürbissuppe mit Kokosmilch. Einfach in der Herstellung und wirklich lecker. So mag ich kochen :) Denn Kochen ist für mich nicht Meditation sondern "notwendiges Übel". Denn meine Kinder und ich essen einfach gerne. Dabei bevorzugen wir Speisen, die gut schmecken. Und da das  mit dem Koch in diesem Leben wohl nichts mehr werden wird, muss ich eben selbst ran. Was auch in Ordnung ist, solange sich der Aufwand in Grenzen hält.


Wer den Aufwand in der Küche auch gerne gering hält, mag es vielleicht einmal mit der veganen Kürbissuppe probieren:

Zutaten:
- Ein Speisekürbis
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Stück Ingwer
- 400 ml Kokosmilch
- 600 ml Gemüsebrühe
- Öl
- Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Das Fleisch des Kürbis klein schneiden und mit Öl (Oliven- oder Kürbiskernöl) unter rühren anbraten. Dann die gehackte  Knoblauch und den klein geschnittenen Ingwer hinzufügen. Das Ganze noch ein klein wenig braten.

Nun die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzugeben. Nach dem Aufkochen noch ca. 15 min. köcheln lassen. Pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen und nach belieben mit Kräutern bestreuen.


Für den Nachmittag habe ich dann noch vegane Hefebrötchen gebacken. Sehr lecker und ebenfalls einfach herzustellen.

Zutaten:
- 325 g Mehl (ich habe 200 g Vollkorndinkelmehl mit 125 g Weizenmehl gemischt)
- 1/2 Hefewürfel
- 125 ml Hafermilch
- 40 g Margarine
- 50 g Rohrzucker

Zubereitung:
Die Hefe mit der leicht erwärmten Hafermilch mischen. Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Hefebrei, dem Zucker und der Margarine kneten. Den Teig mindestens 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmals kneten, zu einer Rolle verarbeiten und in gleich große Teile schneiden. Diese zu Kugeln formen, leicht zusammendrücken und bei 175° C 20 Minuten backen.


Ich hätte die Hefekuchen vor dem Essen natürlich auch noch dekorativer fotografieren können, aber wir hatten einfach Appetit. Und deshalb muss das Bild hier reichen.



Kommentare

  1. Guten Morgen Andrea, Kürbissuppe machen wir im Herbstbauch sehr oft. Mitnähnlichem Rezept nur ist meinen Suppe nicht vegan. Wobei Kokosmilch sehr lecker ist :)
    Liebe Grüße Tina

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    1. puh was ein Geschreibsel. sorry ... morgens auf dem ipad einfingrig :)

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    2. Alles gut, liebe Tina. Morgens um die Uhrzeit mit dem iPad, das ist nicht einfach.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  2. Ein wunderbares Essen! Deine Hefe Brötchen sehen toll aus, überhaupt mit Marmelade .. nom nom

    Schönen Donnerstag zu dir <3 :)

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    1. Ja, so etwas ist dann manchmal viel zu lecker. Und heute backt die Große gerade vegane Mürbeteigplätzchen......nom, nom, nom....
      Liebe Grüße
      Andrea

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  3. Dass Hefe auch mit Hafermilch funktioniert, wusste ich gar nicht. Muss ich dringend mal ausprobieren, denn die Damen Vegetarierinnen machen gern mal einen Ausflug ins Vegane. Die Kürbissuppe sieht lecker aus. Und deine Einstellung zum Kochen teile ich doch gern :-) An freien Wochenenden werkle ich gern auch mal länger in der Küche, aber den Rest der Woche muss es vor allem schnell gehen. Da gleichzeitig Fertigkrams ausgeschlossen ist, heißt es da kreativ werden.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Wie ich höre, ticken wir in Hinblick auf die Nahrungszubereitung ähnlich. Schön, dass ich nicht die Einzige bin, die ungern viel Zeit in der Küche verbringt :)
      LG Andrea

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  4. Um Kürbisse habe ich seit meiner Kindheit einen großen Bogen gemacht. Bei meinen Eltern gab es allerdings nur süß-sauer-eingelegten Kürbis und den mochte ich halt so NULL! Pikante, gekochte Kürbisgerichte habe ich tatsächlich noch immer nicht probiert, denke aber, vielleicht sollte ich einfach mal, denn ich liebe z. B. Ingwer und Kokosmilch!

    Gibt's nicht ganz viele verschiedene Kürbisarten?
    Welchen genau meinst Du denn mit "Speisekürbis"?

    LG
    Gunda

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    1. Es gibt verschiedene Speisekürbisse. Ich persönlich bevorzuge den Hokkaido Kürbis, weil er sich am leichtesten verarbeiten lässt. Es schmeckt aber auch mit anderen Kürbisarten.
      Die Zubereitung der Suppe ist so simpel, dass du notfalls wenigstens nicht viel Zeit investiert hast.

      LG Andrea

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  5. Sie sieht lecker aus, Deine Suppe und schmeckt bestimmt auch so. Aber ich bin ein Suppenkaspar :-). Den Kürbis mag ich am liebsten als Ofengemüse. Doch Deine Hefebrötchen werde ich Dir schon am Wochenende nachmachen. Die sind fein! Ich kann verstehen, dass die nicht lange rumstehen.
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Die schmecken ja auch frisch am aller besten :)
      Liebe Grüße
      Andrea

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  6. Lecker die Suppe, muss ich mal probieren ...
    Ist ja so ähnlich, wie die auf meinem Blog vorgestellte :-)
    Liebe Grüsse
    Steffi

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  7. Kürbis liebe ich auch, aber mit Ingwer habe ich so meine Probleme. Ich kaufe ständig welchen und habe mir letztens auf Rat von Sunny einen Tee gekocht gegen Halsschmerzen. Konnte ich aber nicht trinken. Beim Essen habe ich das auch schon unterbringen wollen. Scheinbar mache ich etwas verkehrt, oder vielleicht vertrage ich diese Knolle einfach nicht.LG Petra

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  8. Ich bin ein großer Fan dieser Variante von Kürbissuppe und liebe es wenn Ingwer mit drin ist.
    Die Hefebrötchen hab ich mir gleich mal gespeichert. Die kenn ich nämlich so noch gar nicht
    Liebe Grüsse Ela

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  9. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem Kochen bei mir zur Meditation wird. Das wäre sehr viel angenehmer als dieses notwendige Übel (wobei ich ja gesund und gut essen will), aber vielleicht wird das noch. ;)

    Danke dir für das Rezept - auch das ist abgespeichert. ;D

    LG Anna

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