Vegane Spinatlasagne und mein Monatsrückblick


Nach ganz viel Reiserei im November gibt es am heutige Donnerstag noch mal leckeres zu Essen. Vorausgesetzt, ihr esst gerne Spinat (wobei der sicher auch durch ein anderes Gemüse ersetzbar wäre). Lasagne, da denken die Meisten ja an Hackfleisch oder zumindest an Käse. Da meiner älteste Tochter aber vegan lebt, suche ich immer nach Varianten, die ein Gericht auch vegan lecker schmecken lassen.

Ich koche, ich erwähnte es bereits, nicht besonders gerne. Und ich bin da alles andere als ein Künstler. Aber mit dem richtigen Rezept und einer Portion Motivation gelingt es dann doch auch bei etwas aufwendigeren Gerichten.




Da ich selbst nicht so gerne ausprobiere, ziehe ich oft das Internet zu Rate. In diesem Fall stammt das Rezept von Chefkoch.de und meine Tochter mochte es so gerne, dass es dringend noch mal auf den Tisch soll :) Allerdings hält sich die Begeisterung von Tochter Nummer 2 in Grenzen, die nicht gerne Spinat isst. Aber auch dafür lässt sich eine Lösung finden :)


Zutaten:

1 große Zwiebel
1 kg Blattspinat (tiefgekühlt, frisch geht sicher auch)
150 ml Wasser
1 Knoblauchzehe
je 1/2 Teelöffel Muskat, Salz und Pfeffer
1 Packung Sojasahne 
220 g ungesalzene Cashewnüsse
500 ml Wasser
Lasagneplatten
1 Eßlöffel Speisestärke
Tomaten
500 ml heißes Wasser
50 ml Wasser 
Olivenöl


Zubereitung:

Ofen vorheizen 180 Grad/ Umluft

Die Zwiebeln klein schneiden und in Öl anschwitzen, den Spinat mit 150 ml Wasser hinzugeben und so lange erwärmen, bis der Spinat aufgetaut ist (Am Schluss abschmecken und ggf. nachwürzen. Ich brauche immer ein bisschen mehr Gewürz)

Ca. 70 g Cashewnüsse hacken und ohne Öl rösten. 

Die restlichen Cashews mit dem Knoblauch, Salz, Pfegger, Muskat, Sojasahne und 500 ml heißem Wasser pürieren.

50 ml Wasser mit etwas Öl in die Lasagneform geben, darauf Lasagneplatten geben. Spinat, ein bisschen Soße und geröstete Cashewkerne darauf schichte. Dies so lange wiederholen, bis der Spinat aufgebraucht ist. Auf der letzten Nudelschicht die restliche Soße verteilen und Tomaten hinein legen. 

Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten auf Umluft backen.

Und jetzt: guten Appetit


Und was war sonst noch so im November?

Ich habe gefragt, ob Ü40 Blogger eine Randerscheiung sind und es ist viel kontrovers diskutiert worden. Ich habe euch mit nach Neapel, Ischia (und nochmal klick)  und nach Holland genommen. Es gab die Blogparade von Ines mit Schokolade zum Anziehen , ein Interview bei Texterella und jede Menge modische Inspiration wie beispielsweise den Poncho zum Jeansrock oder Handschuhe mit Lackstiefeletten als Herbstaccessoire. Im Feincordblazer habe ich gefragt, wie lange eine Frau sich schminken sollte und jede Menge Rückmeldungen bekommen. Und Licht und Schatten war auch dabei. 

Natürlich gab noch viel mehr Modethemen, die findet ihr alle gebündelt in dem Monatsarchiv.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Donnerstag und freue mich wie immer über Rückmeldungen und Kommentare.

Kommentare

  1. Eine tolle Variante einer veganen Lasagne! Mir hätte sie bestimmt auch geschmeckt :)


    Liebe Grüße <3

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  2. Poncho geht einfach immer und mit allem. Ich hoffe, es hat euch geschmeckt! Lasagne mag ich, vegan ist nicht so meins. Guten Appetit und schönen Abend noch. LG Sabina

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    1. Stimmt und ich muss den Poncho unbedingt mal wieder tragen. Ich würde meine Lasagne auch mit Käse essen aber dann ißt eine hier nicht mit :)
      Liebe Grüße
      Andrea

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  3. Das sieht sehr lecker aus. Für mich müsste noch Lachs mit hinein, aber dann ist es ja nicht mehr vegan :)

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Wenn bei euch kein Veganer am Tisch sitzt, ist dass ja auch nicht nötig. Ich war erstaunt, wie nah die Sauce einer Bechamel - Sauce gekommen ist. Das habe ich nicht erwartet.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  4. Gut, dass ich gerade gegessen habe - da bekomme ich sofort Lust, um einiges Nachzukochen. Danke für einen ganz anderen Beitrage - schöne Ideen für mein nächstes Essen. Sei herzlichst gegrüßt - Martina

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    1. Schön, dass ich dich inspirieren konnte.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  5. Die Lasagne sieht gut aus, ich mag nämlich im Gegensatz zu Deiner zweiten Tochter Spinat sehr gerne! Wenn natürlich eine der Töchter vegan lebt, kann ich mir vorstellen, dass das Kochen eine noch größere Herausforderung ist ... mir persönlich ist von allen Hausarbeiten Kochen noch die liebste, nur soll es da einigermaßen schnell gehen und trotzdem gut schmecken und aus frischen Zutaten zubereitet sein :) Daher danke für das Rezept.
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Stimmt, es hat das Kochen nicht einfacher gemacht. Aber um allen gerecht zu werden, koche ich nicht immer vegan, dann müssen wir halt improvisieren :)
      Lange in der Küche stehen mag ich auch nicht
      Liebe Grüße
      Andrea

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  6. Als bekennende Kochniete frage ich mich gerade, wie ich die Cashews mit Wasser pürieren kann? Einfach finden Mixer? Funktioniert das? Bisher habe ich darin nur Mandelmus gemacht. Ich sag ja: Kochniete.
    Vegane Spinatlasagne klingt total lecker. Wenn ich behaupte, der Spinat sei gar keiner, würden die Kinder die bestimmt toll finden. Wenn die Spinat hören, schalten die aber leider ab. Wenn ich behaupte "irgendein Kohl", essen sie ihn. Dass mir hier keiner petzt!
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Na, da haben wir doch was gemeinsam. Ich bin auch eine Künstlerin am Herd. Ich habe einen Pürierstab, den ich auch eine kleine Schüssel monieren kann. In der Schüssel sind zwei rotierende Messer, die machen aus allem eine Homogene Masse.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  7. Der Pullover passt ja wunderbar zum Spinat. ;D Und Gedankenübertragung: Hier gab's heute Spinat-Kartoffelpfanne und nun werde ich mal flugs dein Rezept abspeichern. ;)

    Lieben Gruß!

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    1. Stimmt, mit dem Pulli hätte ich ggf. auf die Schürze verzichten können ;) Nee, nee
      Liebe Grüße
      Andrea

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