Mode um jeden Preis?


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin manchmal schon erstaunt, welche Mode uns in diversen Zeitschriften angepriesen wird. Bzw. Mode zu welchem Preis. Kleines Beispiel gefällig aus der Instyle vom Monat Mai:

Bralette        490,00€
Rolli             390,00€
Shorts           490,00€
Rock          1.900,00€
Sandaletten   795,00€
Ohrclips        249,00€

Den Brilliantring für 14.500€ lasse ich mal unerwähnt.

Macht zusammen schlappe 4.314,00 €. Und ich frage mich, wer kann sich das leisten? Nicht, dass ich da keinen Einblick hätte. Ich bin berufsbedingt durchaus im Bilde, was die Lischen Müller so verdient. Und ich sage mal schlicht, das können sich nicht übermäßig viele Leute leisten. Zumindest nicht vom Gehalt, wenn sie noch etwas Essen wollen, Miete zahlen müssen und vielleicht noch ein weiteres Outfit tragen möchten.


Ich gebe zu, ich lege auch den einen oder anderen Euro auf die Ladentheke, da ich Spaß an Mode habe und entsprechend einige Teile in meinem Kleiderschrank hängen. Aber solche Preise sind für mich und wohl auch für viele andere "out of reach". Behaupte ich jetzt einfach mal. Ich lasse mich ja gerne eines besseren belehren. Wer mir sagen kann, wie so etwas geht, darf mir das gerne ins Kommentarfeld schreiben. Ich bin für Tipps dankbar :)

OK, die eine oder andere Designer - Tasche wäre mit ein bisschen Disziplin und Sparen wohl drin, wenn es mir den Preis wert wäre. Aber dazu noch Sandalen für fast 800€? Und auch sonst alles in der Preisklasse? Wohl eher nicht. Zur Ehrenrettung der Zeitschrift sei gesagt, es wird auch Mode in niedrigeren Preisklassen vorgestellt. Allerdings in geringerem Umfang. Schade eigentlich, denn es gibt viele schöne modische Kleidungsstücke, die zu einem geringeren Preis käuflich zu erwerben sind. Und ich glaube, dass ein Großteil der Zielgruppe dieser Zeitschrift nicht über die Mittel verfügt, sich regelmäßig mehrere sehr, sehr hochpreisige Kleidungsstücke zu kaufen.


Interessehalber habe ich mal Google gefragt, wie hoch das Durchschnittsgehalt der Deutschen im Jahre 2016 war. Wenn die Zahl stimmt, lag es bei 41.000,00€ brutto im Jahr oder 3.416,00 € pro Monat. Vor Steuer. Fällt euch was auf? Mir schon.....

Nein, ich möchte weder meckern noch belehren. Grundsätzlich mache ich mir wenig Gedanken darüber, was andere bereit sind, für ihre Kleidung auszugeben und es ist mir im eigentlich auch ziemlich egal, weil das jeder selbst entscheiden sollte.

Mir ist nur einfach schleierhaft, wer sich so etwas im großen leisten können soll. Von einer eher kleinen Zielgruppe mal abgesehen. Zumindest für ein Alltags - Outfit. Und deshalb freue ich mich um so mehr über Blogger, die mir ihre Outfit - Ideen zeigen, die für den Großteil der Bevölkerung erschwinglich ist.


Mein heutiges Outfit liegt komplett (wenn ich mich recht erinnere) bei vielleicht 300 €. Das kommt meinem Empfinden von bezahlbarer Mode schon deutlich näher als das oben aufgeführte Beispiel.

(Bluse: Seidensticker, Hose: Street One, Schuhe: Gabor, Tasche über TK Maax)
Und jetzt bin ich gespannt? Wie empfindet ihr es, wenn ihr Mode in den Zeitschriften seht, die sich ein Großteil der Käufer so nicht leisten kann? Ist das für euch ok oder macht ihr euch da auch Gedanken?

Kommentare

  1. Guten Morgen Andrea, da gebe ich Dir recht und ich gestehe, dass ich mir die Sachen dann oft gar nicht richtig anschaue.
    Den Redakteuren scheint es halt egal zu sein, ob es für die Masse erschwinglich ist. Zum Glück habe ich selten den Drang Sachen aus Zeitschriften nachzukaufen. Das passiert mir eher bei Bloggern :))
    Wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

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    1. Mit würde es besser gefallen, wenn zumindest das Meiste in einer einigermaßen realistischen Preisklasse sein würde. Bei vielem gucke ich auch weiter, wenn ich einen Mondpreis lese.
      LG Andrea

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  2. Liebe Andrea,
    ich gebe dir voll recht. Wunderbares Thema! Aber diese teuren Klamotten kaufen sicher nur eine Handvoll Leute. Schön sind sie, klar. Aber das erwarte ich auch für einen hohen Preis. Ich kaufe mir schon auch gerne ab und an etwas teureres.Wobei mein "teuer" etwas anderes bedeutet als die Preise die du oben genannt hast. :-) Ich finde es soll im Rahmen bleiben. Es ist ja immerhin "nur Kleidung". Wobei, wenn ich Geld wie Heu hätte..... :-)
    LG Natascha

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    1. In dem speziellen Fall hat mir das Outfit gar nicht so gut gefallen und deshalb habe ich irgendwie zuerst auf den Preis geguckt ;)
      Mal etwas teures kaufen ist ja auch realistisch aber nur in der Preisklasse ist für die meisten niemals realisierbar.
      LG Andrea

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  3. Das ist eine berechtigte Frage . Wer von den Normalverdienern kann sich das leisten ? Bei mir stellt sich dann noch mal die Frage , warum gibt es all die Läden nicht in jeder Stadt das man sich genau das Outfit auch wirklich kaufen kann ??
    Tja ich fürchte dann müssten die ganzen Klamotten Discounter weichen *gg
    Aber recht hast Du . Und ich weis wieder warum ich mir diese Zeitschriften gar nicht kaufe ... ich investiere das Geld dafür in Schnittmuster und Co .
    Chic siehst Du aus :)) Gefällt mir
    LG heidi

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    1. Danke Heidi :) Die Läden könnten in kleineren Städten niemals überleben, weil sich das eben nur wenig leisten können. Und die gehen nicht in Pusemuckel shoppen.
      LG Andrea

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  4. Ich wundere mich über nix mehr ;-) Aber es ist halt so, dass eine Zeitschrift wie die Instyle eben eine Modebibel sein möchte. Und da muss man die Inhalte halt passend zu den Anzeigenkunden gestalten. Na, und Esprit und Co. tut nix fürs Image, also müssen Designermarken her. Konsequenz: Designermarken auch im Inhalt.
    Abgesehen davon verwette ich alles, was ich habe, dass die Mediadaten der Instyle behaupten, dass das Durchschnittseinkommen von 70 Prozent der Leserinnen bei mindestens dem 2,5-fachen des genannten Durchschnittseinkommen liegt ;-) Genauso hat das bei Zeitschriften funktioniert, als ich noch in dem Bereich gearbeitet habe. Und das wird sich vermutlich nicht geändert haben. Papier ist halt geduldig.
    Und vermutlich lautet die "richtige" Antwort auf die Frage sowieso: "Das stört mich nicht, ich lasse mich gern inspirieren". Oder so.
    Liebe Grüße
    Fran
    P.S. Die Tatsache, dass gerade für jüngere Frauen ein Designer-Label inzwischen ein "must-have" ist, sollte man vermutlich auch nicht außer Acht lassen.

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    1. Ja, wahrscheinlich sind die Gehaltsstatistiken da andere. Aber wenn die Redakteure auf den eigenen Gehaltszettel gucken, müsste es eigentlich auffallen :)
      Danke für deine Hintergrundinfo.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  5. Ich sehe die Zeitschriften und Zusammenstellungen nur als Inspirationsquelle. Und leite daraus ab, was wie kombiniert werden könnte. Wenn man es will. Wenn mir was gefällt, versuche ich es schon mal nachzustylen. Oder ich übernehme die Grundaussage. Die teuren Teile gibts nie in meiner Breite und Länge. Also befasse ich mich da nicht damit. Für viele Trends hab ich zu viel Hüfte , zu lange Beine und für echtes Plus Size zu wenig Busen. LG Sunny

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    1. Selbst wenn ich die Sachen tragen kann, wäre ich nicht bereit, das Geld auszugeben. Und könnte es auch nicht. Wie die meisten anderen auch. Inspiration schön und gut, aber so ein bisschen näher an der Realität wäre auch schön.
      LG Andrea

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    2. Hallo Andrea, du liegst mit deinen Anmerkungen völlig richtig! Ich glaube aber, das gerade die hochpreisigen Outfits in den Top-Magazinen den großen Erfolg der Bloggerszene ausmacht. Denn auf den persönlichen Lieblingsblogs und auf Pinterest findet jeder Ideen für seinen Stil und für sein Budget. Dort sieht man immer wieder, dass es nicht immer auf Designermarken ankommt, sondern die Mischung macht's. Ich hole mir so jede Menge Tipps und Ideen von "normalen" Frauen. Denn sind wir mal ehrlich: Geld genug geben wir doch alle gern für Mode aus, es fehlt halt manchmal an den Ideen der Zusammenstellung eines interessanten und Outfits. Liebe Grüße Beate

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    3. Hallo Beate, was mich vor allem gestört hat war die Tatsache, dass es so aussieht, als wären Outfits in der Preisklasse "normal". Das ist es aber nicht. Klar holen sich viele einfach Inspiration und stellen dann Outfits nach eigenen Budget zusammen. Es wäre aber schön, wenn die Zeitschriften neben den It-Pieces und einzelnen Designerstücken mehr Kleidung in erschwinglichem Rahmen zeigen würde. Sie darf ja gerne Hochpreisig sein. Aber so hoch??
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar und liebe Grüße
      Andrea

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  6. Das frage ich mich schon sehr lange, wie sich das Otto Normalverbraucher leisten kann. Oft sind es sehr junge Menschen mit Designertaschen im Wert von 2000 Euro und mehr, unglaublich. Ich finde Mode muss leistbar sein, zugegeben, für das Ein oder Andere Teil habe ich auch schon ein wenig mehr Geld ausgegeben, für mich sind diese Käufe dann aber auch etwas ganz besonderes!
    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Das ist nicht machbar. Wem es nicht weh tut, soll gerne teuer kaufen. Aber so tun, als sei diese Mode im Rahmen dessen, was viele sich leisten können, ist auch nicht ok. Wenn ich überlege, wie lange ich mit 21 für eine Designer-Tasche hätte sparen müssen...und ich gebe dir recht: wenn ich mehr Geld als üblich ausgebe, dann sind das besondere Dinge. Und ich bin mir dem Wert durchaus bewusst.
      Was ich schade finde, ist, dass Bedürfnisse geweckt werden, die für viele deuerhaft außer Reichweite bleiben.
      LG Andrea

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  7. Ich frage mich auch immer, was die Modezeitschriften mit diesen übermäßig teuren Teilen wollen..

    Alles Liebe
    Fly

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    1. Bedürfnisse wecken und besonders edel wirken wahrscheinlich . Schade eigentlich, tolle und exklusive Outfits lassen sich auch mit erschwinglichen Kleidungsstücken zaubern.
      LG Andrea

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  8. So ganz steige ich da auch nicht durch. Die Zeitschriften wollen Begehrlichkeit wecken, soweit ist es mir klar. Aber das alleine führt ja nicht zum Kauf. Man sollte sich die eine oder andere Begehrlichkeit auch leisten können. Vielleicht zielen sie ja darauf ab, dass ich mir zu meinem Billigkram das eine oder andere teure Stück leiste, um zumindest das Gefühl zu bekommen ein wenig "mitspielen" zu können.
    Ich schau mir die Sachen an und überlege, wie ich die Looks, wenn sie mir gefallen, mit meinem Fundus und dem, was ich auf dem Flohmarkt und Sozialkaufhaus so finde nachstylen kann. Mit meinem Kashmirmantel hat das diesen Winter wunderbar funktioniert. Bevor ich für ein Wäschestück 500 €hinlege, mache ich lieber eine kleine Reise.
    Lieben Gruß
    Sabine
    PS: Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass ich Deinen Look sehr schick und sehr wertig finde und ausgesprochen nachahmenswert.

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    1. Ich würde die Reise auch vorziehen. Zeitschriften bieten mir nur Anregungen, wenn Kleidung in der Preisklasse ist. Und damit zeigt sich, dass ein ebenso schönes Outfit mit preiswerteren Stücken möglich ist. Und an gebe dir recht, es geht wohl darum, ein teures Stück zum H und M -Outfit zu tragen und damit das gesamte Outfit salonfähig zu machen. Und ich bin mir sicher, viele suchen nach dem Designerschnäppchen, weil es sonst kaum zu bezahlen ist.
      Danke für deine lieben Worte zu meinem Outfit.
      LG Andrea

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  9. Ja ich komme da auch immer ins Staunen....LG Sabina

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  10. Diesbezüglich habe ich schon mal einen Leserbrief verfasst und auch eine Antwort darauf erhalten. Ich habe mich schrecklich darüber geärgert, dass ständig solche unbezahlbaren Modevorschläge kommen. Mir ist auch absolut schleierhaft, wie man für ein Kleidungsstück so viel Geld auf die Ladentheke legen kann. Vielleicht mal für ein besonderes und absolut zeitloses Kleid oder einen Mantel. Oder auch für eine zeitlose Designertasche, die dann vielleicht noch irgendwann einmal an die Tochter weitergegeben werden kann. Aber "normale" Kleidungsstücke wie Hose, Rock, Pullover pp. ? Und dann noch Pflegeprodukte für mehrere hundert Euro? Sorry, da bin ich raus und stimme dir voll zu.

    Das ist mit ein Grund, warum ich die Zeitschrift nicht mehr kaufe. Die ist viel zu abgehoben mittlerweile.

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Realistisch eingeschätzt kann jeder im Monat vielleicht 50-300Euro im Monat für Kleidung ausgeben. Manche sicher auch mehr, aber einige werden sich schon mit den 50 Euro schwer tun. Schade, das so etwas nicht besser berücksichtigt wird. Ok, jetzt könnte argumentiert werden, dass wie auch nicht zeitlos ewig jung sind, was uns ja auch vorgegaukelt wird.
      Meist gucke ich gar nicht nach Marken oder Preisen in solchen Heften, weil es sowieso uninteressant ist, weil unrealistisch .
      LG Andrea

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  11. Du weisst doch, wie es geht ;-) Stickwort TK MAXX. Da kostet der Valentino Hoodie "nur" 169 € und die Rockstuds darauf waren auch 2015 schon in - also passt es bis heute. Und Vetement will auch verkaufen - also wird in den Medien die Jeans für 1.250 € gezeigt. Wer will kauft sie, wer warten kann kauft sie 3 Monate später, wenn Zara sie nachgebaut hat. Es gibt doch alles auch für einen kleinen Preis. Das Givenchy Shirt mit Bambi gab es sehr ähnlich bei Primark. Der B-Tero von BVLGARI liegt von Michael Kors gebrandet in jeden Outlet...und so weiter. Und wenn dann noch "Brancheinsider" behaupten, dass alle Jeans eh in einer Fabrik genäht werden, dann sind auch die H+M Käufer wieder froh.

    Ich schaue gerne in die Modestrecken der Hochglanzheften oder die Shows aus Paris online an. Ich liebe Mode und kann die Preise ganz neidfrei ausblenden. Wenn man es wirklich WILL, kann man sich sein Traumteil leisten - das ist für mich aber auch nie ein Trendstück, wenn hochpreisig, dann am liebsten Klassiker.
    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

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    1. Natürlich ist das so und bei "it-pieces" kann ich damit gut leben. Aber muss es wirklich bei einem austauschbaren Kleidungsstück so sein? Klar wollen alle wissen, welchen Nachbau sie sich bei Zara und Co. kaufen sollen. Und wovon sollen denn die Taschenverkäufer in der Türkei leben, wenn nicht der Wunsch nach einer "Markentasche" vorher geweckt worden wäre. Das ist ja auch ok.
      Wenn aber Modestrecken mit gar nicht so trendiger Mode so hochpreisig ist, kann ich das nicht nachvollziehen. Das würde dann auch 1/3 reichen. Das wäre auch viel aber wenigstens nicht außerhalb der Reichweite von mindestens 70% (ich schätze, die Zahl müsste höher sein) der Leserschaft.
      Normalerweise gucke ich bei den Preisen in dem Heft nicht hin, weil das meiste in einer Preisklasse ist, die ich nicht bereit bin, dafür zu zahlen.
      Das hat übrigens nichts mit Neid zu tun, sondern damit, dass ich realistisch genug bin, um zu wissen, was bei einer Krankenschwester etc. am Ende des Monats auf dem Lohnzettel steht. Selbst wenn die tüchtig spart, bleibt das außer Reichwweite. Ein besonderes Stück kann frau sich sicher dann und wann zusammensparen, keine Frage. Aber darum geht es für mich ja auch nicht.
      Liebe Grüße und danke für deinen ausführlichen Kommentar.
      Ich wünsche dir ein tolles WE
      Andrea

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  12. Du kennst meine Einstellung zu den Preisen in der Mode. Ich denke mir beim Durchblättern der Instyle auch so meinen Teil. Die Preise liegen fernab der Realität und stehen in keinem Verhältnis. Ich sehe mir daher auch gerne die InTouch Style an. Dort sind oft Vorschläge im normalen Preissegment.
    LG
    Ari

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    1. Stimmt, dein Credo ist: Mode muss nicht teuer sein. Und wenn die meisten sich das leisten können wollen, darf sie das auch nicht. Weil sich völlig überzogene Preise kaum jemand leisten kann. Ich denke an das DHL -Shirt für 200 €. Ein Wahnsinn.
      LG Andrea

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  13. Gerade flattert mir einmal im Monat die Brigitte Woman ins Haus, weil ich mich davon überzeugen lassen habe, das ich zur Zielgruppe dieser Zeitschrift gehöre ;). Das Abo habe ich gleich nach Erhalt der zweiten Ausgabe wieder gekündigt und zwar genau aus den Gründen, die du in deinem Artikel aufgreifst. Mode und Kosmetik fast ausschließlich von Designern angeboten. Auf Nachfrage der Agentur warum ich das Abo denn beenden will, habe ich genauso argumentiert wie du. Auch habe ich mir erlaubt, die Frage zu stellen, ob den vermutlichen jungen Redakteuren/innen eigentlich bewusst ist, das Wohnung, Auto, Essen usw. auch Geld kosten. Außerdem geht mir das ewige Gerede von der immensen Kaufkraft, die Bestager angeblich haben sollen, auf den Geist. Meine Wohnung, Auto ect. wird nicht kostengünstiger nur weil ich eine bestimmte Altersgrenze überschritten habe. Erfreulich wenn sich Menschen hochpreisige Designermarken leisten können. Allerdings ist das wohl eher nicht der höchste Anteil der angesprochenen Zielgruppen. Bei vielen jungen Menschen scheint es wohl zum Teil schon so zu sein, das sie sich aufgrund ihres Konsumverhaltens überschulden. Manchmal stelle ich mir schon die Frage ob ein Outfit so einen hohen Preis überhaupt wert ist. Mode sollte bezahlbar sein, damit die Verhältnismäßigkeit irgendwo noch stimmt. Liebe Grüße Ursula

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    1. Das mit dem Überschulden ist sicher auch ein Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Ein teures Handy, hochpreisige Kleidung....da bleibt zum Leben nicht viel übrig. Und das ist es nicht wert. Wer es sich leisten kann, soll gerne kaufen, was er mag. Ich gönne es jeder von Herzen. Aber das ist sicher nicht die breite Masse.
      LG Andrea

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