Prag - Stadt an der Moldau


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Auf mehrfache Nachfrage gibt es heute noch einmal einen Post, diesmal mit ein paar persönlichen Eindrücken, die ich aus der goldenen Stadt an der Moldau mitgebracht habe. Denn wirkliche Reisetipps kann ich nach 3 Tagen in Prag nicht geben. Dann findet ihr sicher mehr Informationen auf den einschlägigen Reiseseiten im Internet. 

Aber ein paar Sachen, dir mir während unseres Städtetripps nach Prag aufgefallen sind, habe ich schon zu berichten. Und am Ende gibt es für euch noch meine Reiseoutfit. Denn natürlich überlegt sich ein Modeblogger, was er bzw. sie auf einer solchen Reise anzieht.


Das beste Vorbewegungsmittel, um Prag zu erkunden, sind eindeutig die Füße. Denn an wirklich jeder Ecke gibt es etwas zu sehen und zu entdecken. Mit dem Fahrrad hätte ich permanent absteigen müssen, um alles wahrnehmen zu können. Außerdem kommt am zu Fuß an wirklich alle Stellen, denn alles liegt dicht beieinander. Nur wer Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtkerns besichtigen möchte, muss auf ein Fahrrad oder die Straßenbahn ausweichen.



Wir haben alles zu Fuß besichtigt und hatten entsprechend bequemes Schuhwerk an. Mit Sneakern ist man in Prag gut bedient. Auch Blockabsätze sind ok, ich habe es ausprobiert. Anderen Schuhen hätte ich die doch eher schlechten Gehwege nicht zumuten wollen. In meinen Sneakern habe ich auch wieder erwarten nicht gefroren, obwohl die Temperaturen knapp über Null Grad waren.


Meine Wetter - App war auf dem Holzweg: Obwohl es laut App trocken hätte sein sollen, mussten wir uns an einem Tag vor heftigen Regen unterstellen. Und da die Gehwege alt sind, fließt das Wasser entsprechend schlecht ab. Auch hier hat sich robustes Schuhwerk gelohnt. Viele Gehwege sind aus unebenen Platten und Kopfsteinpflaster und nicht wirklich für High Heels geeignet.


Prag ist bei Touristen beliebt und das merkt man auch: Auf der Karlsbrück war es unglaublich voll und ein schönes Foto ohne Massen von Menschen wäre wahrscheinlich nur nachts zwischen 4:00 und 6: 00 Uhr möglich gewesen. Das kann natürlich daran gelegen haben, dass wir zu einem Zeitpunkt verreist sind, an dem viele Menschen in Deutschland frei hatten. Aber ich fürchte, das ist eher die Regel als die Ausnahme. 

Wer also ein schönes Bild auf der Karlsbrück haben möchte, muss Geduld mitbringen oder einfach Glück haben. Schön war das Flanieren auf der Brück trotzdem, obwohl viele Menschen schlicht rücksichtslos waren auf der Suche nach dem perfekten Selfie.


Einfach treiben lassen: Vor unserer Reise nach Prag habe ich eine neue Kollegin gefragt, was ich auf keinen Fall in Prag verpassen sollte. Sie kommt ursprünglich aus Prag und gab mir einfach mit auf den Weg, wir sollten uns einfach treiben. Und genau das haben wir gemacht. Mit dem Stadtplan haben wir die "Sehenswürdigkeiten" abgegrast und dabei die wunderschöne Stadt genossen. Eigentlich hatten wir die Augen immer in der Luft, weil die Häuser so unglaublich schöne sind.


Ein Besuch der Fashion Stores in der Stadt sind durchaus lohnenswert und auch die großen Modeketten haben viel zu bieten: Eine Besuch der Modegeschäfte solltet ihr in der Innenstadt von Prag nicht verpassen. Auf den Kleiderständern hängen zwar die gleichen Kleider wie in jeder anderen Stadt aber die Gebäude sind auch innen unvergleichlich. Allerdings nur, wenn es alte Häuser sind :)
Hohe Decken, traumhafte Treppen, Stuck, Kronleuchter und verwinkelte Ecken. Ich war völlig fasziniert. So etwas habe ich in großen Geschäften bisher selten gesehen. Und in manchen Läden bin ich einfach nur deshalb in den zweiten Stock gewandert, weil ich die Treppe so toll gefunden habe. 


Der Osten ist kalt: Ich war gerüstet mit Daunenjacke, Mütze, Schal und Handschuhen. Und habe alles auch benötigt. Denn während es am Bodensee noch spät sommerlich warm war, lagen die Temperaturen in Prag schon um den Gefrierpunkt. Mein lieber Mann hatte das unterschätzt. Jetzt hat er eine Daunenjacke. 


Trdlnik müsst ihr unbedingt probieren: Am Bodensee kennen wir das gewundenen Hefegebäck als Strizel auf Mittelaltermärkten. In Prag gibt es Trdlnik an jeder Ecke. Meist mit Eis gefüllt. Das war uns zu kühl und deshalb haben wir uns für die Zimt und Zucker - Variante entschieden. Und das nicht einmal. Wer süßes Gebäck mag, sollte es auf jeden Fall in Prag essen.


Wir haben kein Museum besucht und waren auch nur in einer kleinen Synagoge . Die Schlagen vor den bekannten Museen waren unendlich lang und das wollte wir unserer Tochter einfach nicht zumuten. Die Preise waren hoch und vieles war laut Internet den Preis nicht wert. Außerdem gab es so viel zu sehen, dass uns ein Museum vielleicht zu viel geworden wäre.


Mir sind die unscheinbaren Cafés abseits der Touristenpfade die liebsten: Klar, auch in Prag gibt es die Kaffeehaus - Kette mit St. Aber die haben wir gemieden. Wir haben uns lieber Cafés in Seitenstraßen und Hinterhöfen gesucht. Mit angenehmen Preis und einem tollen Service. Denn da gibt es sie noch, die Gespräche mit der Bedienung oder dem Inhaber. Eins war so klein und spartanisch, dass wir es beinahe übersehen hätten. Aber der Kaffee war perfekt und das Ambiente ruhig und entspannt. Genau das Richtige, um sich während einer Städtetour auszuruhen.


Auch Vegetarier finden etwas zu Essen: Die tschechische Küche ist sehr fleischlastig. Das ist für mich ein bisschen schwierig, da ich nicht besonders gerne Fleisch esse. Und vor allem nicht jedes. Aber in jedem Restaurant, das wir uns ausgesucht haben, gab es fleischlose Alternativen. 
Die Restaurants im Stadtkern waren übrigens ausnahmslos gut besucht. Es macht also Sinn, bei Zeiten auf die Suche nach einem Tisch zu gehen, wenn viele Touristen in der Stadt sind. Zumindest, wenn man ein spezielles Restaurant im Auge hat.



Wärmende Kleidung ist zu empfehlen: Auch wenn ich sehr an Mode interessiert bin, achte ich immer darauf, dass ich den Temperaturen und dem Anlass entsprechend gekleidet bin. Also befanden sich in meinem Koffer wärmende Jeans aus dickem Stoff und Wollpullover. Auch wenn das nicht unbedingt die Kleidung ist, die bei Fashion Posts den ersten Platz belegt, waren dicke Pullover für mich die erste Wahl beim Besuch in Prag. Denn ich mag einfach nicht frieren. Deshalb habe ich sämtliche dünne Kleidung zu Haus gelassen. Und das war eine gute Wahl. Denn im Wollpullover kann ich fröhlich in die Kamera lächeln, weil es mir gut geht. 



So, dass waren ein paar Eindrücke, die ich Prag gesammelt habe. Beim Schreiben ist mir übrigens aufgefallen, dass es doch mehr sind, als ich ursprünglich erwartet hätte. Und jetzt freue ich mich wie immer über Anregungen und Kommentare.

Kommentare

  1. Prag sieht wunderschön aus - ich liebe die alten Häuser und wenn sie bunt sind, umso besser :-) Na, und den St-Coffeeshop braucht kein Mensch, wenn es andere, hübschere Cafés gibt. Genausowenig wie das gelbe M ;-) Die Sache mit den Fashionshops kenne ich aus Barcelona. Da gibt es einen H&M in einem alten Stadtpalast. Was da hängt, ist egal. Aber das Ambiente, in dem es hängt, ist atemberaubend.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Ich sehe schon, ich muss dringend nach Barcelona :)
      Liebe Grüße
      Andrea

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  2. Was für herrliches Wetter du hattest! Die Fotos zeigen einen schönen Eindruck dieser tollen Stadt, du hast aber auch ein Auge für Details. :)
    Die Mütze steht dir sehr süß <3

    Liebe Grüße!

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  3. Frieren und Heidi ...unvorstellbar . Schlimm genug wenn man sich mal zu dünn anzieht . Von daher brauche ich das auch nicht . Da kann man auch ganz schlecht genießen . Ich würde es genau so machen :)
    LG heidi

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    1. Da bin ich ganz bei dir, wenn ich gefroren hätte, wäre der Städtetrip nur halb so schön gewesen.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  4. Prag ist eine wunderschöne Stadt. Ich war vor Jahren dort. Danke für die schönen Fotos, die Du uns mitgebracht hast. Frieren geht gar nicht und Dein Winter Outfit ist doch chic :-)
    Liebe Grüsse
    Steffi

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  5. Liebe Andrea, dann war es richtig gut, dass Du so schöne wärmende Sachen mitgenommen hast, nachdem es dort schon so kalt war! Gefällt mir Dein Look und danke auch für die Eindrücke. Sehr gut finde ich den Look Deiner Kollegin, sich einfach treiben zu lassen in Prag.
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  6. Deine Kleidung war eine gute Wahl und trotz warm siehst Du sehr chic aus. Ein beiger Rolli ist eben ein Klassiker und in einer so klassischen Stadt mit alten Gebäuden ist es auch wichtig viel davon zu sehen und genießen zu können ohne zu frieren. Ich freue mich für Deinen Mann, dass er nun auch eine Daunenjacke hat ;-)

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