Das Geschäft mit der Einsamkeit


Als ich vor einiger Zeit auf Instagram etwas zur Claudias Internet Abzocke mit der Romace Masche geschrieben habe, kam ein Kommentar von einer anderen Instagrammerin, der mich nachdenklich machte. So nachdenklich, dass ich darüber einen Blogpost schreiben wollte. Sie reagierte nämlich auf meinen Kommentar, dass auf Heiratsschwindler (so nannte man das einst) hoffentlich heute niemand mehr herein fällt, mit den Worten, dass Einsamkeit uns schon dazu verleiten könne, nicht wirklich so genau nachzudenken.

Dann kam der Sommer und ich habe vergessen, besagten Post zu schreiben. Dieser Artikel von Fran  zum Thema "Online - Dating" brachte mir den Kommentar wieder in den Sinn und ich beschloss, kurzfristig in die Tasten zu hauen, damit nicht wieder der Sommer kommt, bevor ich meinen Blog - Post geschrieben habe.

Eigentlich bin ich bei dem Thema ja außen vor, denn wer verheiratet ist, sollte sich wohl eher nicht auf Online - Portalen rum treiben. Zumindest sehe ich das so. Ich bin mir zwar sicher, dass andere Menschen das weniger genau nehmen und dann wahrscheinlich zufällig "vergessen", dass sie gebunden sind. Aber zu dieser Kategorie gehöre ich nicht. Aber ich habe ja ein Instagram - Profil und bin somit scheinbar auch ein potentielles Opfer. Denn scheinbar sind alle Frauen so bedürftig, dass sich eine Anfrage lohnt. Oder zumindest die Frauen einer gewissen Altersklasse, die scheinbar mit Ü40 beginnt. Und da kommen sie immer mal wieder, die Anfragen von Herren, die dringend jemanden kennen lernen möchten. Vorzugsweise Ärzte und andere Herren mit Berufen, die recht angesehen sind.

Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass konsequentes Blockieren tatsächlich hilft. Nur so als Tipp. Das reduziert zwar die Anzahl der Follower drastisch, aber seitdem Instagram mir anzeigt, dass meine Zielgruppe vorwiegend weiblich ist, sind die Anfragen der Herren deutlich zurückgegangen.

Aber zurück zum Thema: Ich habe mich nämlich gefragt, ob uns Einsamkeit wirklich so blind machen kann, das wir unseren gesunden Menschenverstand ausblenden. Denn wer glaubt wirklich, dass jemand plötzlich so in Not gerät, dass er eine persönlich nicht bekannte Person um einen Geldbetrag bittet? Also ich kenne niemanden. Aber ich kannte mal jemanden, der darauf hereingefallen ist.

Kennen ist vielleicht zu viel gesagt, denn ich war damals noch ein Kind und besagte Dame betrieb ein Lebensmittelgeschäft in unmittelbarer Nähe. Die Frau, nennen wir sie Frau O., hatte wenig Jahre zuvor ihren Ehemann verloren und war als Geschäftsfrau stark eingespannt. Außerdem war sie mindestens jenseits der 50 und in "dem Alter" suchte man zur damaligen Zeit keinen Partner in der Disco oder auf anderen Tanzveranstaltungen.

Vielleicht suchte Frau O. Kontakte über die regionale Tageszeitung. Ihr erinnert euch: Vor dem Online - Dating gab es auch schon Kontaktanzeigen in der Zeitung. Gibt es die heute noch? Wahrscheinlich nicht. Aber ich schweife ab. Irgendwie - so weit gingen die Gerüchte damals nicht - fand Frau O. Kontakt zu einem Herren, der ihr gefiel. Und sie ihm scheinbar auch. Man hat sich getroffen, man hat gemeinsame Zeit miteinander verbracht. Wie lange das so ging, weiß ich natürlich nicht. Aber eines Tages ist auch besagter Mann in eine finanziell missliche Lage geraten - und bat Frau O. um Hilfe.

Natürlich unterstützte Frau O. ihren Freund. Schließlich kannte sie ihn ja. Vielleicht hat er ihr auch so einiges versprochen. Oder sie war einfach zu gutmütig. So sehr im Detail war ich bei der Geschichte nicht. Auf jeden Fall waren es wohl keine kleinen Summen, die da geflossen sind. Denn irgendwann war sämtliches Geld aufgebraucht. Und es dürfte angesichts der Immobilien nicht wenig gewesen sein. Und irgendwann drohte die Zwangsversteigerung. Aber dann, oh hoppla, war der Mann auch plötzlich weg. Samt Geld. So schnell konnten also Gefühle erkalten, wenn die Geldquelle versiegt.  Und Frau O.? Die musste erkennen, dass sie einem Heiratsschwindler aufgesessen war. Oder einem Betrüger. Dafür gibt es viele Namen. Passend sind alle.

Woher ich von der Geschichte weiß? In einem Dorf verbreiten sich gute Nachrichten bekanntlich schnell.  Frau O. erlebte den Tag der Zwangsversteigerung nicht mehr. Sie trat kurz vorher ab. Freiwillig. Sie nahm Tabletten. Gefunden wurde sie nicht rechtzeitig.

Ob der Mann jemals für seine Taten zur Rechenschaft gezogen worden ist, wage ich zu bezweifeln. Schließlich schenkte Frau O. ihm das Geld ja freiwillig. Ob er ein schlechtes Gewissen hatte? Voraussichtlich auch nicht, denn dann hätte er sich wohl einen richtigen Job besorgt. Er ist wohl eher weiter gezogen und hat sich nach weiteren Opfern umgesehen.

Ob das Geld ausschließlich an ihn geflossen ist oder ob Frau O. auch an anderer Stelle zu viel Geld ausgegeben hat, kann ich auch nicht sagen. Aber der Heiratsschwindler hatte sicher einen beträchtlichen Anteil an der gesamten Geschichte.

Ihr seht also, die Romance Masche ist keine Erfindung der Social Media Welt. Das gab es immer schon, auch schon vor fast 40 Jahren. Vielleicht nicht in dem Umfang aber eben doch auch bei den Nachbarn nebenan. Denn Einsamkeit sorgt vielleicht dafür, dass wir nicht so genau nachdenken. Das sollten wir aber. Auch wenn Mann uns sonst etwas verspricht. Wir glauben sonst ja auch nicht jeden Mist, der irgendwo geschrieben steht.

Fran hat übrigens einige wirklich gute Punkte zusammengetragen, wie man Fallstricke beim Online - Dating umgeht. Der Post ist auf jeden Fall lesenswert. Auch wenn ihr euch nicht beim Online - Dating versuchen möchtet.

Meine heutige Geschichte hat kein Happy End. Also nichts für einen Film aus Hollywood. Aber leider ist sie Realität. Und solche Geschichten sollten uns zum Nachdenken bringen und dazu, dass wir nicht immer alles glauben sollten, was Mann uns so erzählt.

Und letztlich stellt sich für mich auch die Frage, ob uns das Alleine sein wirklich so blind macht. Oder so gutgläubig. Ich kann mir das für mich irgendwie nicht vorstellen, auch wenn ich mir darüber hoffentlich keine Gedanken mehr machen muss. Aber für mich kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass ich so einsam sein könnte, dass ich sämtliche Bedenken über Bord werfen würde und mich von fremden Menschen übers Ohr hauen lasse.

In meinem Umfeld sind übrigens einige Alleinstehende. Und die lösen das Problem mit dem Alleine sein auf ganz unterschiedliche Weise. Meine Schwester ist über die Feiertage und den Jahreswechsel nach Südamerika geflogen. Alleine und mit bester Laune. Und hat sich vor Ort mit Menschen getroffen, die auf ihrer Wellenlänge liegen. Meine Patentante reist, nach dem ihr Mann vor ein paar Jahren gestorben ist, gerne mal auf Schiffen oder anderen organisierten Touren. Alleine fühlt sie sich dabei nicht.

Andere in meinem Umfeld probieren neue Hobbies aus, die sie immer schon mal machen wollten. Einige haben sich einen Hund angeschafft. Der kostet zwar auch, liebt aber dafür bedingungslos. Und viele Alleinstehende haben eins gemeinsam: sie pflegen ihre Freundschaften. Das finde ich ganz wichtig. Denn das hilft immer über deprimierende Phasen hinweg.

Und last but not least: Wer einsam ist sollte sich vielleicht auch dann und wann ins Gedächtnis rufen, dass es auch in einer Beziehung nicht immer nur toll ist. Zumindest kenne ich keine, wo über Jahre hinweg der Himmel ausschließlich voller Geigen hängt. Nur vergessen wir das so gerne. Und die Medien machen uns ja auch gerne vor, dass man nur als Paar komplett ist. Kaum zusammen, wir da gerne bei prominenten Paaren über die Hochzeit spekuliert. Als sei eine Ehe ein Garant für eine glückliche Beziehung. Ich bin da ganz anderer Meinung. Zu zweit ist es schön, alleine aber auch. Eben gerade so, wie es passt.

Ihr seht also, es muss nicht immer ein Dating Portal sein, dass das große Glück bringt. Manche haben sich so sicher kennengelernt. Aber es gibt eben auch genügend, die es nicht ernst meinen. Und dann ist am Ende alles noch schlimmer, als es sowieso schon war. Und wer weiß, vielleicht findet sich das Glück eher im Sportstudio, im Café in der nächsten Stadt oder im Nachbarbüro? Das hat ja über Jahrzehnte gut funktioniert und vielleicht sollten wir bei allem Online auch mal offline denken :)

Kommentare

  1. Du hast so recht. Ich kenne viele alleinstehende Damen, die sich auch sozial betätigen und ehrenamtlich Gutes tun. Freundschaften pflegen und reisen. Kurse besuchen, neue Hobbys testen. Die Welt dreht sich nicht immer um Männer bei ihnen.
    Männer allerdings haben oft ruck zuck eine neue Gefährtin. Das so meine Erfahrung durch Beobachtung in der Praxis.
    Das Problem ist uralt da hast Du recht. Sehr tragisch Deine Geschichte mit der armen Frau O.
    Liebe Grüße Tina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Geschichte von Frau O. war mir immer ein mahnendes Beispiel. Und ich habe es nie vergessen.
      Wie schön, dass du viele kennst, die nicht auf Biegen und Brechen einen Partner haben müssen. Letztlich ist es ja nicht schlimm, jemanden zu suchen, aber dafür viel in Kauf nehmen zu müssen, würde mir einfach nicht einfallen.
      Liebe Grüße

      Löschen
  2. Ich musste jetzt echt lachen. Verheiratete haben auf solchen Plattformen streng genommen nichts zu suchen. Stimmt. Aber es wimmelt von ihnen. Und das sind beileibe nicht nur Männer... Manchmal frage ich mich, warum die alle geheiratet haben ;-)

    Aber egal. Du hast natürlich Recht. Aber scheinbar ist es vor allem für Frauen doch manchmal schwer, allein zu sein und ihr Leben allein zu führen. Na klar geht das im Prinzip wunderbar. Aber es gibt eben Frauen, die sich nur mit einem Mann an ihrer Seite vollständig fühlen. Wenn ich mir so ansehe, wie die "Freundin" meines Mannes sich im Laufe der Affäre verbogen hat, um ihm zu gefallen, dann wird mir echt anders. Die hat scheinbar zielgerichtet auf einer Sex-Plattform gesucht, aus welchen Gründen auch immer.

    Im Prinzip ist es ja nicht tragisch, wenn man gern einen Mann an seiner Seite hätte. Aber der unbedingte Wunsch - sei er finanziell oder emotional motiviert - macht halt tatsächlich schwach. Mein Super-Chirurg hat Pech gehabt, dass ich bin wie ich bin. Wäre ich nur ein klein wenig anders, wäre ich vielleicht auch auf ihn reingefallen.

    Ich bin froh, dass ich eine ganze Menge Singles in meinem Bekanntenkreis habe, die alles sind, aber nicht bedürftig. Von ihnen kann man Vieles lernen. Wer das aber nicht hat, sondern von glücklichen Paaren umgeben ist, der sieht die ganze Sache vermutlich anders. Und wird, wenn er Pech hat, ausgenutzt. Es sagt sich so leicht, dass die Frauen, die das trifft, dumm sind. Das glaube ich nicht. Sie haben einfach nur Sehnsucht nach Liebe.

    Liebe Grüße
    Fran

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Geschichte der Nachbarin habe ich nie vergessen und sie hat mich sicher früh geprägt. Letztlich ist es nicht schlimm, nicht alleine sein zu wollen. Nur sollte dabei niemand vergessen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

      Sich verbiegen macht wenig Sinn, denn dauerhaft kann das wohl niemand durchhalten. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich bin da vielleicht manchmal etwas resolut und zu sehr von meiner Vernunft gesteuert. Aber ich lasse mich ungern ausnutzen und das in jeder Hinsicht.

      Wenn ich das bei Instagram richtig einschätze, sind deine Chirurgenbilder bei einem italienischen Modell „geliehen“.
      Liebe Grüße

      Löschen
  3. Liebe Andrea,
    das ist tatsächlich kein Phänomen von Social Media. Das gab es wirklich immer. Ich stelle mir gerade die Frage ob es "nur" an der Einsamkeit liegt, dass Menschen gutgläubig werden? Oder ist es auch der Gesellschaftliche "Druck" weil man als Single noch immer die Frage beantworten muss "bist noch immer alleine?" oder ist es die Sehnsucht nach der perfekten Liebe? Die uns in Filmen vorgegaukelt wird? So oder so, es ist sehr traurig das es noch immer passiert!
    LG Natascha

    AntwortenLöschen
  4. Es ist echt krass, wieviele Herren Instagram mit einer Dating-Plattform verwechseln. Schon wenn die erste Nachricht kommt, mit Fragen nach meinem Namen und meinem Wohnort und meinem Familienstand, wird sofort blockiert. Wer mir folgt, weiß das doch oder kann es im Profil lesen. Manchmal schreibe ich auch höflich, was ich von solchen Anfragen halte. Manometer - es gibt doch echt genug Portale für ihre Ziele.

    Und über diese Heiratsschwindler werden ja schon seit ein paar Jahrhunderten Romane geschrieben. Selbst die reichste Frau des Landes ist schon in diese Falle getappt - auch wenn ich persönlich mir sowas nicht erklären kann. Wie kann man auf so einen Typ hereinfallen? Dann date ich doch lieber meinen Chirurgen ;-)
    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

    AntwortenLöschen
  5. Wenn mir ein netter Chirurg Instagram folgt, der nur wenige Follower hat, selbst aber Hunderten folgt, blockiere ich sofort, damit gar nicht erst blöde Anfragen kommen. Ansonsten kann ich nicht mitreden, weil ich selbst bereits seit 39 Jahren in einer Partnerschaft bin. Mir würde es zumindest als verheiratete Frau nicht einfallen, mich auf Dating Portalen herumzutreiben. Ansonsten war ich schon als Jugendliche rigoros und habe Typen zum Mond geschossen, die es nicht ehrlich mit mir meinten. Ich glaube nicht, dass das heute anders wäre.

    Liebe Grüße Sabine

    AntwortenLöschen
  6. Wer auf solche Anfragen reinfällt, muss entweder ziemlich blöd oder aber sehr einsam sein, wie es deine Geschichte von Frau O. zeigt. Bei Instagram folgten mir kurz nach meiner Anmeldung sogleich einige junge Bodybuilder, was mich natürlich total erstaunte. Vielleicht stehen meine Rezensionen über Ernährungsratgeber bei ihnen hoch im Kurs, ansonsten könnten sie meine Söhne sein. Vielleicht schreibe ich ihnen ja mal, dass ich nicht wie Heidi Kl. auf junge Männer aus bin.
    LG Barbara

    AntwortenLöschen
  7. Meine Tante hat meinen Onkel mit 17 geheiratet. Ich glaube sie war so um die... 60, als er verstarb. Die drei Söhne waren groß, die Pension auch. Aber ich glaube "alleine sein" war für sie keine Option.
    Also lernte sie über eine Annonce einen "Schriftsteller" kennen. Er war angeblich auch "verwitwet". Der sie hoffierte, ausführte. Ich glaube sie war wirklich glücklich. So nach und nach sollte sie ihm dann mal aushelfen. Das Geld für seine Tantiemen war noch nicht auf dem Konto. Er musste einer nahen Verwandten aushelfen. Usw. usf. Aber ich denke meine Cousins haben den Braten gerochen. Und an ihr "Erbe" haben sie ihn wohl nicht hingelassen. Letztlich ging das dann sehr unschön auseinander. Er hat meine Tante niedergeschlagen und im ganzen Haus versucht Geld und Wertgegenstände zu finden. Schlüssel fürs Bankschließfach u.ä.
    Irgenwie muss er sich wohl mit den Worten verabschiedet haben, sie solle froh sein, dass er keinen Hammer gefunden hat. Denn sonst hätte er sie mit diesem erschlagen. Na, vielen Dank auch. Und ja. Diese Story sitzt auch mir seither in den Knochen.
    BG Sunny

    AntwortenLöschen
  8. Hihi, diese Anfragen beachte ich gar nicht und antworte auch prinzipiell nicht. Das merken die dann schon und entfolgen eines Tages wieder. Mit Blockieren halte ich mich erst gar nicht auf, so viel Zeit habe ich nicht für Instagram, dass ich alle möglichen Follower noch lange erst studiere und danach noch blockiere. Ich gucke sowieso kaum in die Privatnachrichten, weil das zu viel Zeit kostet. Wer was will, kann es in den Kommentaren schreiben oder eine Mail schicken.

    Und ich habe Insta so eingestellt, dass ich nicht ständig Geblinke auf dem Handy habe, insofern erfahre ich erst gar nicht, wenn jemand mir eine Privatnachricht geschrieben hat, außer ich schaue mal von mir aus nach.

    Ja, man muß sich wundern, wie leichtgläubig manche Damen doch sind! Und wie bedürftig und wenig selbstbewusst ... darauf sind ja schon ganz andere hereingefallen, wenn ich da an eine schwerreiche bekannte zu der Zeit noch verh. Dame denke ... was rund durch die Medien ging ...

    Was heute Online-Dating waren früher Bekanntschaftsanzeigen und beides wäre nie etwas für mich gewesen. Ich finde immer noch den direkten Weg den besten. Vielleicht, weil es mir nie besonders schwer gefallen ist, Männer kennen zu lernen. Wer damit mehr Probleme hat, für den mag es ja etwas sein.

    Patentante & Co. kann ich gut nachvollziehen. Für mich käme auch keine weitere Ehe mehr infrage. Für mich ist die Ehe einmalig. Einen guten Freund kann man natürlich immer haben ... aber für mich stellt sich die Frage ja nicht ...

    Das mit den Haustieren sehe ich aber ganz anders. Tiere lieben nicht bedingungslos, sie folgen lediglich ihrem Instinkt, der von Menschen als "Liebe" fehlgedeutet wird. Es wirkt so, aber ein Tier ist eben kein Mensch! Der Mensch ist der Herr über sein Tier und Futtergeber. Und wird von ihm als solcher anerkannt.

    Und genau der Meinung bin ich auch, das Leben hat immer Höhen und Tiefen, auch in jeder Ehe oder Beziehung. Man muß immer das Beste daraus machen und vor allem mit sich Selbst im Reinen sein, seine überhöhten Erwartungen an einen Partner herunterschrauben, denn ein Partner ist ein Individuum und kein Wunscherfüller per se, wie das in den Blogs auch immer so gerne geschrieben wird, sowas ist für mich eine Marionette, aber kein eigenständiger Mann, der weiß, was er will. Möchte ich gar nicht!

    Liebe Grüße nochmal
    Sara

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Datenschutz:
Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Produkt von Google, erstellt und wird von Google gehostet. Es gelten die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen für Produkte von Google.
Mit der Nutzung dieses Kommentarfeldes erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.
Kommentare, die Werbung in Form von Links enthalten, veröffentliche ich nicht.

Datenschutz

Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Produkt von Google, erstellt und wird von Google gehostet. Es gelten die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen für Produkte von Google. Kommentare, die Werbung in Form von Links enthalten, veröffentliche ich nicht.