Iss dich jung – wissenschaftlich erprobte Ernährung



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Iss dich jung – wissenschaftlich erprobte Ernährung

Dass ich mich gerne mit dem Thema Ernährung und der Auswirkung auf unseren Körper auseinander setzte und mich in der Literatur mit Informationen versorge, hat die eine oder andere Leserin meines Ü40 Modeblogs sicher schon bemerkt. Heute möchte ich euch das Buch „Iss dich jung“ von Prof. Dr. Valter Longo vorstellen. Dr. Longo ist Altersforscher und befasst sich schon seit vielen Jahren mit den Zusammenhängen der Ernährung und der Auswirkungen unserer Lebensweise auf die Länge unseres Lebens.
Dr. Longo, aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Süden Italiens, kam als fast erwachsener nach Chicago und zu einer völlig anderen Ernährungsweise. Einige Jahre später richtete er sein berufliches Augenmerk auf den Zusammenhang von Ernährung, Bewegung und Lebensalter. Seine Ansichten und Forschungsergebnisse fasst er in seinem Buch „Iss dich jung“ zusammen.
Um es vorweg zu nehmen: Dr. Longo ist Wissenschaftler und der Schreibstil seines Buches entsprechend. Für manchen mag das zu trocken sein. Für mich war der Stil des Buches in Ordnung, hatte ich  doch etwas Vergleichbares erwartet.
Dr. Longo beschreibt sehr ausführlich, wie er zu seinen Forschungsergebnissen gekommen ist, was ich persönlich eine gute Sache finde, da er sich so auch als wirklicher Experte auszeichnet. In einer Welt, in der viele selbsternannte Experten Bücher auf den Markt bringen, finde ich es wichtig, auch herauszustellen, wenn die Inhalte eines Buches auch wissenschaftlich durch (Langzeit)Studien belegt sind. Das macht für mich einen Autor glaubwürdiger.
In seinem Ernährungsratgeber geht Dr. Longo ausführlich auf die Zusammenhänge von einer protein- oder pflanzenbasierten Ernährungsform und dem Auftreten von Erkrankungen bzw. der Auswirkung auf die Länge des Lebens ein. Im Wesentlichen werden folgende Themen behandelt:
-          Wie kann ich körperlich jung bleiben und somit meine Leben verlängern?
-          Wie kann ich das Risiko für Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer und Autoimmunerkrankungen senken?
-          Vorstellung der von Dr. Longo ausgearbeiteten Longevità Diät und der Auswirkung von Fasten auf unseren Körper.
Mich hat das Buch sehr angesprochen, ist für mich der Zusammenhang von Ernährung und der körperlichen Verfassung eine logische Sache. Besonders gut hat mir der wissenschaftliche Hintergrund gefallen, was zum Ausdruck bringt, dass die Ergebnisse, die in dem Buch „Iss dich jung“ vorgestellt werden, auch durch Studien nachgewiesen werden konnten. Es handelt sich also nicht nur um die Ideen des Autors sondern um belegbare Forschungsergebnisse.
In dem Buch geht es übrigens nicht um das jung bleiben hinsichtlich einer faltenfreien Optik. Dieses Thema wird in dem Buch überhaupt nicht behandelt. Vielmehr ist dieses Buch eine gute Empfehlung für alle, die gerne Erkrankungen, die in Zusammenhang mit der Ernährung gesehen werden können, vermeiden wollen. Oder vielleicht auch, zumindest im Rahmen des Machbaren, um bereits bestehende gesundheitliche Beschwerden zu lindern.
Für mich ist die Quintessenz aus dem Ernährungsratgeber von Dr. Longo, dass wir uns vorwiegend auf pflanzlicher Basis ernähren sollten mit Ergänzungen von Fisch und regelmäßiger Bewegung. Zudem sollten wir uns immer über die Qualität der verwendeten Nahrungsmittel Gedanken machen.
Für mich bekommt das Buch 4 von 5 Sternen, da es viele gut belegte Inhalte hat, aber zweitweise auch Längen und Wiederholungen.
Für mich ist eine solche Ernährung optimal, da ich mich gerne von Gemüse ernähre. Fisch ist für mich schon schwieriger, aber in Grenzen auch machbar.  Und auch die Rezepte der Longevità Diät finde ich durchaus ansprechend und ich werde sicher das eine oder andere davon einmal ausprobieren. Nur das Abwiegen von Nahrungsmittel und die Beschränkung auf 2 – 3 Mahlzeiten am Tag ist so gar nicht meins. Aber auch hier gibt es ja in der Wissenschaft durchaus unterschiedliche Ansätze und ich nehme lieber die von kleineren Mengen und häufigeren Mahlzeiten.




Das Buch wurde mir von Random - House kostenfrei als PR - Sample  zur Verfügung gestellt. Der Post beinhaltet - wie immer - meine ganz persönliche Meinung.

Kommentare

  1. Naja wenn ich zurück an meine Kindheit denke haben wir uns immer so ernährt. Intervallfasten nennt man es heute. Ist also keine neue Erfindung. Ich ernähre mich seid zwei Jahren ganz bewusst so. Und kann jetzt nur für mich sprechen, aber NUR zu essen wann man hunger hat , auf das Naschen zwischen durch zu verzichten und die Mahlzeiten innerhalb von acht Stunden zu sich zu nehmen halte ich für völlig normal . Das Naschen zwischen durch wird bei mir durch Obst ersetzt und vieles an Süßem Kuchen , Eis und co vertrage ich ganz oft nicht. Von daher habe gar keine Wahl.
    Auch wenn Minus L. wie Sauerbrot angepriesen wird vertrage ich davon ganz vieles nicht .
    Ist übrigens alles nur eine Sache der Gewohnheit... Genau wie vieles andere auch . Man muss es nur einfach tun ;)
    LG heidi

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    1. In den 1970ern gab es leider schon viel Fertigessen. Der Fortschritt, der der Hausfrau das Leben leichter macht. In den 90ern ging es wieder zurück zum Ursprung. Der Autor fand die 100 Jährigen dort, wo man sich lange ursprünglich ernährt hat. Macht auch Sinn. Und wo sich die Menschen noch bewegen. Seid längerem ernähre ich mich auch nur von frischen Sachen aber bis meine Kinder auf der Welt waren, sah dass öffters anders aus.
      Liebe Grüße

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  2. 2 Mahlzeiten wären mir zu wenig, ich brauche 3, aber keine Zwischenmalzeiten.

    Meine Frage hat jetzt zwar nichts mit dem Buch zu tun, aber ist vielleicht eine Idee, um sie in einem anderen Beitrag zu beantworten (oder hast Du das schon irgendwo geschrieben?): Welche Produkte mit Industriezucker hast Du konkret von Deiner Nahrungsmittelliste gestrichen? Welche hast Du ganz gestrichen und welche hast Du mit was ersetzt (ich erinnere Muffins mit Datteln, aber da gibt es bestimmt noch mehr). Das würde mich interessieren. Ich bilde mir ein, wenig Industriezucker zu mir zu nehmen (außer im täglichen Nuss-Nougat-Aufstrich, der nicht zum Streichen verhandelbar ist, und ab und an Ketchup, das mit Honig selbst zu machen wäre), weil ich viel mit puren Zutaten koche und mir bei den anderen Sachen die Zutatenliste genau ansehe. Aber bestimmt übersehe ich es oft bei Kleinigkeiten. Vielleicht hast Du Lust, meine Frage ausführlich zu beantworten? Würde mich freuen!

    Viele Grüße
    Ines

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