Ernährung, die gute Laune macht



Werbung (Rezensionsexemplar und Affiliatelink)

Das Thema Ernährung nimmt schon seit vielen Jahren einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben ein. Auch hier auf meinem Blog schreibe ich immer Posts zu meiner eigenen Ernährungsweise. So berichtete ich schon über meinen Verzicht auf Industriezucker und über diverse Bücher zum Thema Ernährung.
Dass unser Essen Auswirkungen auf unseren Körper und auf unser Wohlbefinden hat, habe ich selbst schon vor vielen Jahren bemerkt. Und die meisten kennen sicherlich das „Suppen-Koma“ nach einem üppigen Mittagessen während eines Seminars oder eines Workshops. Auch ein Phänomen, das die Wirkung von Essen auf die Vitalität nur zu deutlich zeigt.
Ich habe bereits viele Ratgeber gelesen, die sich mit verschiedenen Ernährungsformen auseinander setzten und war sehr gespannt auf das Buch „Happy Food“. Geschrieben von einem Sternekoch aus Schweden (Niklas Ekstedt) und einem Wissenschaftsjournalisten (Henrik Ennart), verspricht dieses Buch Informationen darüber, warum Mangold vor Depressionen schützt und Walnüsse schlau machen. Dies hat mich sofort angesprochen, denn wenn ich die Möglichkeit habe, meinen Leistungsfähigkeit und meine Stimmung durch Nahrung zu beeinflussen, dann finde ich das eine gute und einfache Möglichkeit zur Steigerung meines Wohlbefindens.
Die beiden Autoren haben sich mit dem Thema Bakterien im Darm und den Auswirkungen auf unser Gehirn beschäftigt. Ein spannender Ansatz, den ich durchaus nachvollziehen kann.
In ihrem Buch zu den glücklich machenden Lebensmitteln stützen die beiden Autoren sich auch auf wissenschaftliche Studien, welche die vorgestellten Theorien untermauern. Für mich ein entscheidender Aspekt in einem Ratgeber. Denn eine subjektive Meinung ist gut, eine durch die Forschung untermauerte These noch viel besser.
Das Buch plädiert ganz eindeutig für eine ausgewogene Ernährung mit guten, gesunden Lebensmitteln. Die Idee dahinter ist, dass Darmbakterien „absterben“, wenn sie gewisse Nahrungsmittel nicht mehr bekommen sondern durch Fastfood oder Diäten einseitig ernährt werden. Auch den Auswirklungen von Stress auf unseren Darm bzw. die darin befindlichen Bakterien wird ein Kapitel des Buches gewidmet. Und auch Lebensmittel mit negativen Auswirkungen auf unser psychisches Wohlbefinden werden in dem Buch klar benannt.
Nach umfangreicher Erklärung, welche Ernährungsformen oder Lebensmittel diverse Auswirkungen auf unsere Stimmung haben, widmen sich die Autoren noch Rezepten, die uns sozusagen glücklich machen. Die Rezepte sind einfach und sehr gelungen. Für mich ein wichtiger Punkt in einem Ratgeber. Denn es macht mich schon ein bisschen glücklich, wenn Rezepte einfach umzusetzen sind, die Zutaten im regionalen Einkaufsladen erhältlich sind und die Essenszubereitung simpel ist. Bei allen bisher ausprobierten Rezepten war dies der Fall, was ich als sehr positiv empfunden habe.
Den beiden Autoren ist es meiner Meinung nach auch gelungen, ein sehr komplexes und zum Teil auch trockenes Thema humorvoll und verständlich abzuhandeln. Das Buch bietet eine gute Orientierung bei der Suche nach einer gesunden Lebensweise und Nahrungsmitteln, die unsere Stimmung verbessern können. Ich bin gespannt, was wir in den nächsten Jahren noch hören werden in Bezug auf den Zusammenhang von Stimmung und Ernährung. Sicherlich ist unsere Ernährung nur ein Teil des Ganzen, das zur psychischen Gesundheit führt und nicht alleine ausschlaggebend für ein glückliches Leben. Aber eben auch ein Part, der relativ einfach umzusetzen ist und der sicherlich nicht unbeachtet bleiben sollte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte mich auf die Meinung und die Theorien der beiden Autoren sehr gut einlassen. Das Buch ist auch als Nachschlagewerk gut geeignet, da die Kapitel übersichtlich geordnet sind, so dass ich den Ratgeber sicherlich immer mal wieder zur Hand nehmen werde, um mir gewissen Dinge wieder in Erinnerung zu rufen.
Von mir bekommt Happy Food von Niklas Ekstedt & Henrik Ennhart 5 von 5 Sternen für einen gelungenen Ratgeber zum Thema Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Stimmung.




Das Buch wurde mir von Random - House kostenfrei als PR - Sample  zur Verfügung gestellt. Der Post beinhaltet - wie immer - meine ganz persönliche Meinung.

Kommentare

  1. Das kann man durchaus nachvollziehen. Ich freu mich schon ganz doll wenn ich keinen Hunger habe. :) Natürlich hängt das Wohlbefinden damit zusammen was wir zu uns nehmen. Oft... nicht immer. Ich kann mir vorstellen dass das Buch schone Tipps bereithält. Eine ausgewogene Kost ist sehr wichtig.
    Schönen Donnerstag Andrea, liebe Grüße Tina

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    1. Ich glaube auch, dass uns einseitige Ernährung oder gar Diäten nicht gut tuen.
      Liebe Grüße

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  2. Das Buch klingt interessant. Wie man das dann in der Praxis umgesetzt bekommt, steht manchmal noch auf einem anderen Blatt (ich liebe Walnüsse, kann sie aber nur in ganz geringen Mengen wegen allergischer Reaktionen essen zum Beispiel). Dass Du vieles direkt umsetzen konntest, motiviert mich, einen Blick in das Buch zu werfen.

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    1. Allergien sind immer schwierig. In unserem Haushalt leben zwei Personen mit diversen Allergie. Mein Mann darf keinen grünen Salat und einiges an grünem Gemüse nicht essen. Frische Kräuter führen zu Luftnot, Haselnüsse sind auch tabu. Und noch mehr....das hat natürlich auch Auswirkungen auf unser Essverhalten und ist nicht zu ändern. Frische Kräuter gibt es nur unter der Woche oder ich garniere sie erst auf dem Teller. Für manches gibt es Lösungen, für anderes nicht.
      Liebe Grüße

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    2. Inzwischen habe ich das Buch ebenso als Rezensionsexemplar gelesen und finde den Inhalt spannend, nur die Rezepte haben mich nicht überzeugt. Aber für den Rest finde ich das Buch dennoch absolut lesenswert.

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  3. Die richtige Ernährung macht viel aus. Ich denke, wenn es ausgewogen ist, macht man nichts verkehrt. Selbst wenn man mal über die Stränge schlägt. Dieser Leitfaden klingt auf jeden Fall interessant.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ausgewogen ist auf jeden Fall sinnvoll. Ebenso wie der Verzicht auf industriell gefertigte Lebensmittel.
      Liebe Grüße

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  4. Das Buch klingt toll! Und auch die Idee dahinter. Gefällt mir gut! Ich finde immer positiv wenn ein Buch auf eine humorvolle Art das Thema Ernährung näher gebracht wird. So macht Lesen noch mehr Spaß.
    Danke fürs vorstellen!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Lesen muss ebenso wie essen Spaß machen :)
      Liebe Grüße

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  5. Hallo Andrea,

    Glück beginnt im Darm. Soviel steht schon einmal fest. Ich habe dieses Buch auch gelesen und positiv rezensiert. Welche Rezepte hast du denn ausprobiert? Bei einigen war ja ein Dampfgarer vorgeschlagen.
    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Süßkartoffwln mit Mangold, diverse Glückssalate in verschiedenen Varianten, den Bete Saft und Curryblumenkohl. Gemüse Dämpfe ich sowieso oft, allerdings nicht mit dem Dampfgarer sondern mit einem Einsatz in einem Topf :)
      Liebe Grüße

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  6. Schnitzelkoma ist auch nicht schön. Überhaupt ist es unterwegs/Büro schwierig, das zu essen, was lang satt macht ohne zu belasten. Ich schleppe da täglich Wasser, Milch, Joghurt, Obst hin. Aber es hilft nicht. In die Kantine mag ich nicht.
    BG Sunny

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    1. Ich mag auch kein Essen aus der Kantine. Früher habe ich mir mein Essen mitgenommen, heute fahre ich mittags nach Hause. Gelegentlich nehme ich mir einen selbst gepressten Saft mit, wenn ich noch zum Sport gehe
      Liebe Grüße

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  7. Das klingt spannend, und umso besser, dass die Autoren dieses komplexe Thema so klasse aufbereiten! Das Buch merk ich mir, danke fürs Vorstellen und ein tolles Wochenende für Dich.
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Durch Ratgeber quälen, die trocken und wissenschaftlich geschrieben sind, ist meistens dröge :) Gut aufbereitet ist auf jeden Fall sinnvoll
      Liebe Grüße

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  8. Liebe Andrea,
    ich habe auch mal ein sehr interessantes Thema zum Thema Darm gelesen. "Darm mit Charme" erinnerte mich gerade sehr an das was du hier geschrieben hast. Leider fehlt mir dann oft die Umsetzung. Bei Rezepten geht es mir übrigens ganz genau wie dir :-)
    LG Natascha

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    1. Das habe ich auch gelesen, wobei die Bücher sich unterscheiden im Stil.
      Auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema
      Liebe Grüße

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