Ein Formentera - Roman


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Da wir momentan ja nicht eben mal so verreisen können, träume ich mich in Büchern schon mal gerne an interessante Orte. Deshalb, und aufgrund des Buchklappentext, war ich sehr gespannt auf den Formentera - Roman von Lily Graham. Der Roman "Die Insel der Leuchttürme" war der erste Roman, den ich von der Autorin Lily Graham gelesen habe. Wie schon erwähnt, hat mich der Buchkappentext sofort angesprochen:

"Ihr kürzlich verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: ein wunderschönes altes Haus mit dem klingenden Namen Marisal. Als Charlotte dorthin reist, stellt sie fest, dass die Geschichte ihrer eigenen Familie eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist. Sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte, und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite. Und im warmen Sonnenschein Formenteras beginnen ihre eigenen Wunden langsam zu heilen..."

Da ich Bücher, die von Geheimnissen handeln, sehr schätze, war ich sehr gespannt auf die Geschichte der Hauptakteurin Charlotte. Wie die Beschreibung des Romans vermuten lässt, gibt es in dem Buch zwei Handlungsstränge. Der eine spielt in der Gegenwart und der andere in der Zeit von 1718. Der Roman startet in der Gegenwart kurz nach dem Tod von Charlottes Mann. 

Den erste Teil des Romans habe ich persönlich als etwas langatmig und zäh empfunden. Mir ist es schwer gefallen, mich in die Hauptdarstellerin und ihre Denkweise hineinzuversetzen. Der Auftakt der Geschichte hätte für mich auch deutlich kürzer ausfallen können, aber das ist, wie so oft, Geschmackssache.

Als die Handlung auf die spanische Insel wechselt, gewinnt der Roman deutlich an Tempo. Das Geheimnis der Insel, auf deren Grundlagen der Roman von Lily Graham handelt, war mir bis dahin nicht bekannt. Für mich ein Pluspunkt für das Buch, denn diese Geschichte ist durchaus interessant. 

Leider bleibt der Roman insgesamt hinter meinen Erwartungen zurück, die ich aufgrund des Klappentextes hatte. Die Figuren habe ich als etwas farblos empfunden und die Geschichte hätte meiner Meinung nach mehr Potential gehabt. An vielen Stellen war mir persönlich die Handlung "zu glatt" und unspektakulär. Auch die Beschreibung der Insel selbst habe ich als eher dürftig empfunden. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin mehr die Örtlichkeiten beschreibt, so dass ich mich als Leserin auch gedanklich auf der Insel wiedergefunden hätte. Dies war aber nicht der Fall, so dass der Roman überall hätte spielen können. Es wird auch nicht wirklich klar, weshalb Formentera die Insel der Leuchttürme ist und warum der Roman diesen Titel trägt.

Mein Fazit: Ganz nett, aber eben auch nicht mehr. Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen und aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllt hat, würde ich auch nicht unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen wollen. 

Das Buch wurde mir von Random - House kostenfrei als PR - Sample  zur Verfügung gestellt. Der Post beinhaltet - wie immer - meine ganz persönliche Meinung.


Kommentare

  1. Danke für die Vorstellung. Wie viele Sterne hat es von Dir bei der Bewertung bekommen?

    Ich hatte den Titel schon mehrfach im Blick, aber die Leselust hat mich nie komplett gepackt. Jetzt weiß ich, warum.

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  2. "Ganz nett" würde mich jetzt nicht wirklich reizen. Aber ich bin eh ein unverbesserlicher Fan von historischen Romanen :-) Und da habe ich noch ein paar Schinken liegen, die definitiv mehr als "ganz nett" sind. Wenn ich lese, tauche ich in der Regel völlig ab und genau das liebe ich. Wenn ein Buch das nicht leisten kann, dann lege ich es durchaus auch mal halb gelesen weg. Ich gehöre sogar zu diesen Ungeheuern, die Bücher, die sie nicht mögen, ins Altpapier befördern ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch tatsächlich komplett lesen würde, dann wurde es zum Glück dann doch noch interessant und ich wollte wissen, wie die Geschichte ausgeht. Aber eben nicht so spannend, dass ich es nicht aus der Hand hätte legen wollen.
      Bücher, die ich langweilig finde, werfe ich auch weg. Warum auch nicht?

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  3. Ich bekomme fast immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich sehe, wie viel ihr immer lest. Ich habe wirklich immer was anderes zu tun. Und lieber ist mir dann der Austausch hier und ich lese Euro Posts. Tja. Und da kein Urlaub in Sicht, wird das so schnell nix mit dem Lesen.
    BG Sunny

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